Allgemeine Kritiken
Die Presse urteilte:  
Der Kabarettist verstand es, Hintergründiges mit  einer Menge  von  Lachern  zu  verbinden, so  dass  der Auftritt  zu  einem
Höhepunk t der evang. Kulturwoche  wurde … Seine  stete  Kommunikation  mit  dem  Publikum  trägt  zur  Situationskomik
und Schlagfertigkeit bei. …Immer wieder greift er in die Tasten und bringt  zu  aktuellen  sozialen  Problemen  musikalische
Lösungen… Als  ehemaliger  Organist   hatte  ernatürlich viele Tipps parat, wie  man  dem  schwindenden  Kirchgängertum
begegnen könnte.Paulusbriefe als  E-Mail  oder   Schlagersongs  in  Kirchenlieder  verwandelt,  die  Liste  der  Vorschläge
nahm nicht ab, konkret auf dem Klavier begleitet. Dass solche Unterhaltungskunst teilweisen  stehenden Beifall bekam,war
nur natürlich. 
(Mittelbayrische Zeitg, 24.11.05)                                                                                      
Ungeniert traf er  ein  ums  andere  Mal  mit  seinem  schier  unerschöpflichen  Redefluß  ins  Schwarze.  Durch  verblüffend
fließende Wechsel von Dialekt,  Mimik und Gestik,  Stimmlage und Ausdrucksweise schlüpfte  das  Saarländer Lästermaul
in Sekundenschnelle in immer wieder  andere  Charaktere  und  verkörperte  quasi  eine  ganze  Schar  unterschiedlichster
Personen. 
(Dieburger Anzeiger, 20.1.06)
Der sprach- und dialektversierte Musikkabarettist Detlev Schönauer … Plaudereien über  Unterschiedeziehen sich wie ein
roter Faden durch  das  Programm: zwischen  Katholiken  und  Protestanten,  Männern und Frauen,  Eltern  und  Kindern …
Immer wieder wechselt der geschickte Sprachimitator in rascher Folge den Zungenschlag
(Darmstädter Echo, 20.1.06)
Das Publikum ließ durch seine  Reaktionen und den  spontanen  Beifall schnell  erkennen,  daß die Ökumenische  Männer-
gruppe Neckarelz  mit  Schönauer  die  richtige  Wahl  getroffen hat… Auch  beibekannter  Thematik  setzt  Schönauer  mit
seiner  umwerfenden  Mimik,   seinem   schauspielerischen Talent,  der Beherrschung   vieler  Dialekte,  seiner   Imitations-
kunst,  seinem  gesanglichen  Können  und  seiner  Brillanz  am  Klavier  neue  überraschende  Akzente … Basis für seinen
Erfolg  ist  aber  auch  die Gabe,   große  und  kleine   Begebenheiten,   Unebenheiten  und  Skurrilitäten  im  menschlichen
Leben aufzuspüren und mit den genannten  Begabungen unnachahmlich aufzubereiten. Schönauer hatte sein Publikum gut
 im Griff, er reagierte schlagfertig auf Zwischenrufe oder auf Antworten aus dem Saal.
(Badische Zeit, 12.11.05)
Im  Publikum  hatte  Schönauer   inzwischen  den  Lampertheimer   Pfarrer  Peter  Hammerich   erspäht,   dem   er   prompt
Vorschläge  zur  modernen musikalischen   Ausgestaltung  des   Gottesdienstes  machte "Beginnen Sie ihren Auftritt in der
Kirche  doch mal mit Nebel und Stroboskop, das wirkt!" riet er dem Geistlichen Rat. Die Zuschauer tobten.
(Mannheimer  Morgen, 16.1.03)
Das sind seine größten Stärken:  die Vielseitigkeit  und die Beherrschung  vieler Musikinstrumente, zahlloser Dialekte.  Für
Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie lieber Ihren Arzt und Apotheker!
(Rheinpfalz 10.2.03)

Von Inhalt und Darstellung her  braucht  der gelernte  Diplomphysiker  keinen  Vergleich  mit  der  oberen  deutschen  Klein-
kunstriege  zu  scheuen.  Souverän  und  elegant  meisterte  er die  Klippen  seines  Programms  und transportierte herrlich
hinterlistig  bösartige Wahrheiten ins  Ohr seiner Fans.  Dabei entfernte er sich immer mehr von seiner Erfolgsfigur Jaques
und wechselte gekonnt in diverse  Rollen und Dialekte  -  angefangen  beim  literarischen  Altmeister  Reich-Ranicki bis hin
zu  Jupp,  den  Berliner  Kirchenkritiker . Nicht   zu  vergessen  die  beachtlichen   musikalischen  Nummern,  mit  Sicherheit
Glanzpunkte  des   Abends.  Und  das  Wichtigste:  Detlev  Schönauer  ist  herrlich   politisch  geworden.  In  seiner  ebenso
direkten wie liebenswerten  Art vermittelte der Wirt vom St.Johanner Markt eine  gehörige Portion provokanter  Thesen, die
garantiert  Anlass zu  heftigen  Diskussionen  geben  können.  Mit  Sicherheit  aber  ist  seine  Botschaft  von  Toleranz  und
Mitmenschlichkeit gehört und verstanden worden. Das wird den Künstler freuen.
(Rheinpfalz 2.10.01)
Bereits seit dem Jahr  '92 gibt  das  saarländische  Allround  Talent   Schönauer,  der  bereits  eine  Karriere  vom  Diplom-
physiker bis zum Kirchenmusiker hinter sich hat, den  Kneipier,  der dem Volk aufs Maulschaut.  Und  das  tut  er  gründlich;
liebevoll und bissig, ohne Leerlauf und ohne Zögerlichkeiten… So der zukunftskritische Tenor der zweiten Programmhälfte,
in der Detlev Schönauer  wahre  Meisterschaft  in  der  Nachahmung  deutscher  Dialekte  bewies  und  seine pianistischen
Qualitäten bei einem Parforcerittdurch kindgerechte aufbereitete Sakralmusik heraus stellte.
(Rheinpfalz 2.10.01) 
Vor Schönauers Imitationstalent ist  niemand sicher,  Marcel Reich-Ranicki  ebenso wenig wie Konstantin  Wecker.  Dabei
bringt Schönauer die  Körpersprache  seiner  Promi-Opfer genauso  überzeugend  rüber  wie  die  Dialekte,  für die er eine
ganz besondere Begabung hat. … Als Jacques' Freund Jupp versucht er  im breitesten  Berlinerisch,  Gottesdienste etwas
zeitgemäßer   zu  gestalten  "Brief  des  Apostel  Paulus  an  die  Epheser?  Welches  Kind  kennt  denn  noch  Briefe?"  So
gestaltet Jupp flugs die fromme Lesung in eine  "eMail  von  Paulus"  um  - zur Melodie von "Biene Maja". Die begeisterten
Zuschauer honorierten die Idee mit Szenenapplaus, ebenso wie den sprachlich und mimisch perfekten Konstantin-
Wecker-Beitrag... 
(Rheinpfalz 11.3.02)
Jacques sprudelt nur so los,  plaudert  über  Gott  und  die  Welt  und  entpuppt  sich  dabei  als  scharfer  Beobachter:  sein
Tempo  ist  mitreißend  und   schon  nach  den  ersten   Minuten  kringeln  sich  die  Zuschauer  vor  Lachen. … Schönauers
Spontaneität  reißt  das  Publikum  mit,  sein  virtuoser  Witz,  sein  sicheres  Gespür  fü Pointen treffen genau den Nerv der
Zuschauer, die sich mit donnerndem Applaus und Jubelrufen bedankten.
(Rheinpfalz 5.5.03)
Schönauer präsentierte sich als  kabarettistisches Multitalent,  das sich gleichermaßen souverän  am  Klavier austobte  und
mit seinen Mundartkünsten von Hamburg bis Wien dem Wort Dialektik eine neue Bedeutung gab, 
(Rhein-Zeitung Koblenz)
Um es mit Jacques zu sagen und ganz ohne Übertreibung: Ein saustarker Auftritt.
(Wiesbadener Kurier, 27.5.06)
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