die comedy-invasion aus dem saarland
Das neue Erfolgs-Doppel-Kabarett-Programm "Blind Date":
Die Kabarettisten Alice Hoffmann und Detlev Schönauer präsentieren:
Vanessa Backes:
Blind Date in Jacques' Bistro
Presse-Info (PDF-Datei 117 KB)
Bisher traten die beiden  saarländischen Kabarettisten  ( die in ihrer  Heimat  und weit darüber
hinaus längst schon zum  Kult geworden sind ) einzeln  mit  ihren  Solo-Kabarett-Programmen
auf:  Alice  Hoffmann  verkörpert die saarländische Hausfrau "Vanessa Backes", die man noch
immer als die "erste" Hilde aus der bekannten Comedy-Serie "Familie Heinz Becker" in bester
Erinnerung hat. Detlev Schönauer  wurde als französelnder Bistrowirt nicht zuletzt dank seiner
Glossen als "TOURist Jacques" bei der ARD-Berichterstattung der  Tour de France  über  drei 
Jahre  dem deutschen Fernsehpublikum bekannt.  

Nun  haben  sich  beide  zusammengetan, um das Beste ihrer Einzelprogramme "zusammen-
zuschmeissen"  -  und da war die Frage schnell gestellt:

Was passiert, wenn Vanessa Backes in Jacques' Bistro  auf ein Blind Date wartet?

Klingt das nicht vielversprechend? Ist da nicht die Komik schon fest vorprogrammiert, wenn die
einfache Hausfrau (und "Ex")  auf ihrem   Selbsterfahrungstrip   mit  dem  plaudernden un  viel-
schwätzenden   Jacques   zusammentrifft?  Der  läßt dabei ja immer noch gerne verschiedene 
Gäste auftreten, die mit ihren Meinungen kaum hinter dem Berg halten...
Alice Hoffmann als Vanessa  Backes  und  Detlev  Schönauer  als  Jacques  (und und und...)  werden  die  Top-Acts  aus  ihren  Kabarett-
Programmen zeigen - und dabei auch das ein oder andere gemeinsam. Nicht zuletzt kann man sich darauf  freuen, wenn uns Vanessa mit
schlüpfrigen  Chansons "verzaubert"  von Jacques stimmungsvoll am Klavier begleitet...

Aber mehr wird nicht verraten. Dieses Programm voller Gags, Schlagfertigkeit und  Scharfzüngigkeit  muß man  selbst erlebt haben, diese
Comedyshow, die von der  liebenswerten  Naivität  einer Vanessa  Backes  genauso  lebt  wie  vom  prickelnden  Charme  eines  Jacques:

Parodie, Sprachwitz und die Musikalität beider versprechen einen spannenden und urkomischen Abend...

Dieses Programm u.a.  insprierte die SWR-Redaktion  von "Sonntag lacht" auf  Südwest 3 dazu, beide,  Jacques' und Vanessa 
samt ihrem Bistro als Moderation und Heimstatt der neuen  Staffeln  2003 und  2004 von  "Sonntag lacht - Spass aus Mainz" zu 
verpflichten.

Das Programm "Blind Date in Jacques' Bistro" ist der absolute Knaller! Meistens ist es ausverkauft, also früh genug nach Karten fragen .
Das Publikum ist aus dem Häuschen und die Presse genauso:

S'Hilde kann's auch ohne Heinz                                                                        Die Rheinpfalz, Freitag, 22.11.2002
Alice Hoffmann und Detlev Schönauer mit saarländischer Spitzen-Comedy in Deidesheim
von unserer Redakteurin Regina Wilhelm
's Hilde ist zurückgekehrt.  Am Mittwochabend stand die  Ex-Gemahlin von  Heinz Becker, dem typischen Saarländer,  der nicht nur seine
Familie,  sondern auch seinen Rasenmäher traktiert,  auf der Bühne in der Deidesheimer Stadthalle.  Von Heinz,  "der jetz e anneres hat",
hat sich Hilde getrennt.  Gleichzeitig, um sich von "dem annern" zu unterscheiden das er wohl auch Hilde nennt,  stellt  sie sich mit  ihrem
Mädchennamen und ihrem dritten  Vornamen - nämlich als Vanessa Backes vor.  Und diese Vanessa  (Alice  Hoffmann)  macht eine neue
Bekanntschaft, und zwar mit Jacques (Detlev Schönauer), dem Besitzer des gleichnamigen Bistros. 

Und was Vanessa und Jacques auf der Bühne von sich geben, ist einfach umwerfend komisch. Ob  in Monologen  oder  Dialogen  oder  im
Gespräch mit dem Publikum  -  Alice Hoffmann und Detlev Schönauer spielen mit den Wörtern,  jonglieren mit den Bedeutungen,  ergehen
sich in Anspielungen und  Doppelsinnigkeiten und  vergessen natürlich nicht,  die Saarländer und  vor allem die  Pfälzer auf die Schippe zu
nehmen. Die wahren "Comedy-Themen",  Unterschiede zwischen Männern und Frauen,  Tabus rund ums Abführen oder einfach  Slapstick
dürfen nicht fehlen.

Die Story,  die der Comedy zugrunde  liegt,  ist  gleich  erzählt. Jacques,  der keine Gelegenheit hat,  eine Frau kennenzulernen, hat  eine
Kontaktanzeige aufgegeben.  's Vanessa   hat  g'schrieb  und  sucht nun  das  Bistro,  den  Treffpunkt  für  das  "Blind Date", auf.  Sie  sei
künstlerisch begabt,  singt im Kirchenchor und mag Karaoke,  und arbeitet im Landtag.  "Ich habe ein gutes Einkommen,  mit dem ich gut
auskomme", hat sie in ihrem Brief an Jacques geschrieben.

Jacques, der alternde Junggeselle  ist gespannt,  wer da wohl kommt. Bis es soweit ist,  schwadroniert  er über  die Eigenheiten der Saar-
länder,  "die sinn wie Kakerlake, die triffschde üwerall uff der Welt". Auch die saarländische Grammatik wird den Pfälzer Zuhörern erläutert:
Gesteigert wird ein Eigenschaftswort einfach durch Anhängen von "sau", also "saugudd". Das Essen bei Freunden würde aber niemald als
"sauschlecht" bezeichnen. Daher sagt der Saarländer: "das do is mol ebbes anneres."

Typisch  weiblich läßt  sich Vanessa  bei Kaffee und einem riesigen Stück Torte über  diverse Diäten aus,  die sowieso alle nichts  taugen.
Im Gegenteil "mit schlim fasten" hat sie sogar noch fünf Kilogramm zugenommen.Vielleicht hätte sie den Trunk vor statt nach dem  Essen
einnehmen sollen?

Über  ihr  Leben  mit  ihrem  Verflossenen,  über  die  Trennung - "es  is  mer  um  die  Möwel  läd  g'wän" - sowie das Verhältnis zu ihrem
"Kollesch",  "de Hausmeischder Herbert",  der aussieht wie der Hans Meiser, wenn auch die Haare nicht so  grau  sind und  er keine Brille
trägt, berichtet sie im Gespräch mit Jacques. Geradezu  dadaistischer Hochform läuft Alice Hoffmann in der Analyse des traurig endenden 
Lebens der Lady Di mit dem Dodi auf, die "do in Paris" waren. Das "Gestammel" gipfelt in "die Da do war de Dieter do"...

Am  Ende  der  ersten  und  vor  allem  im  zweiten  Teil  zeig t Schönauer  die  wahre  Bandbreite  seines  Könnens.  Saarländisch  -  mit
französischem und bei Bedarf italienischem  Akzent -  und  Pfälzisch parliert  er  perfekt.  Makellos  fegt er über die Klaviatur des Flügels,
begleitet Vanessa,  die,  nicht  zurückstehend,  rezitiert,  steppt  und  singt . Die  Zuschauer  bedanken  sich  für  das  rund  zweistündige
Programm,  in dem sie viel  über  die  westlichen  Nachbarn,  vielleicht  auch  über  sich gelernt  haben,  mit  lang  anhaltendem  Applaus.
Endgültig Schluss ist nach der Zugabe - ganz auf Saarländisch: "Alla g'Nacht!" 

Saarländische Comedy-Kanonen                                                                Mannheimer Morgen, 16.1.2003
                                 Alice Hoffmann und Detlev Schönauer lassen's krachen. 
LAMPERTHEIM.   Zwei  saarländische  Comedy-Kanonen  der  Extraklasse  trafen jetzt  in der Hans-Pfeiffer-Halle aufeinander und sorgten
dafür,  dass  das  Publikum  beim  "Blind Date in Jacques' Bistro"  jede Menge Spaß hatte.  Über  zwei  Stunden  lang  unterhielten  Alice
Hoffmann und Detlev Schönauer ihre Gäste.  Das  Publikum  hatte  zum  Teil  einen  weiten  Weg  auf  sich genommen um den Auftritt der
bekannten Kabarettisten mitzuerleben.  Sogar aus dem Saarland waren einige angereist. Ein wenig aufgeregt wirkte "es Hilde"  schon,  als
sie sich ihrem Weg durch das Publikum auf die Bühne bahnt - schließlich  war es ihr erstes "Blind Date".  Von  ihrem  ehemaligen  Mann,
dem Heinz Becker, will die Hausfrau aus dem Saarland (Alice Hoffmann)  übrigens schon  lange nichts  mehr wissen, wie sie betont.  "Als
ich mal die Treppe runtergefallen bin, hat er doch glatt gesagt,  wenn ich eh schon unten sei,  soll ich ihm auf dem Rückweg einen Kasten
Bier mitbringen!" Eigentlich heiße es ja,  der  Klügere gebe nach.  "Aber dann würd' die Welt ja bald von Dummschwätzern regiert!"  Dabei
habe sie wirklich alles versucht, ihre Ehe mit Heinz zu retten.Sogar eine Farb- und Stilberatung habe sie gemacht.  Doch alles, was ihrem
Heinz dazu einfiel war:  "Ach Gott, hann mer Fassenacht?" Ihre Brigitte-Diät habe er überhaupt nicht bemerkt. Allerdings machte ihr diese
auch nicht wirklich Spaß. "Isch hann so komische teure Sachen wie  Roastbeef essen sollen; da han isch mir doch lieber ein Schnitzel in
die Pfanne geschmiss."  Nachdem  sich Hilde von ihrem Haustyrannen emanzipiert hatte,  machte sie sich erneut auf die Suche nach der
großen Liebe. In Jacques' Bistro hofft sie, fündig zu werden. An einer roten Rose im Knopfloch sollte sie ihren Verehrer erkennen. Der aus
Paris stammende Kneipenbesitzer Jacques  (Detlev Schönauer) sprach im Gegensatz zu Hilde nicht über seine vergangenen Liebschaften.
Doch auch er fühlte sich einsam und hatte deshalb eine Kontaktanzeige aufgegeben. Als Hilde sein Bistro betrat, war er erst einmal wenig
begeistert und versteckte seine rote Rose vorsorglich unter der Weste. Doch mit der Zeit fand er doch noch Gefallen an der resoluten Frau
in ihrem hellblauen Kostüm und der großen Brille auf der Nase.  Nach der Pause begrüßte Jacques das Publikum  mit  drolligen Toiletten-
geschichten. Er  berichtete von rauschenden Gebirgsbächen,  dem richtigen Einstrahlwinkel  und  perfekte n  Randpinklerinnen.  Auch  die
"weiblichen Toilettenprozessionen"  bedachte  er  mit  ein paar  bissigen  Bemerkungen - sehr  zur  Freude  des Publikums.  Dieses  raste
spästestens völlig aus, als Hilde mit Jacques Bruderschaft trank und infolge des hochprozentigen Getränks immer lustiger wurde. Auch ihr
französischer Verehrer kam in Fahrt. Er gab sich Hilde als ihr "Blind Date" zu  erkennen und setzte sich an seinen Flügel,  weil  ihm  nach
Musik zumute war. Im Publikum hatte er inzwischen den Lampertheimer Pfarrer Peter Hammerich erspäht, dem er  prompt Vorschläge zur
modernen musikalischen Ausgestaltung des Gottesdienstes machte. "Beginnen  Sie  ihren  Auftritt  in der Kirche doch mal mit  Nebel und
Stroboskop, das  wirkt!" riet er dem Geistlichen Rat. Die Zuschauer  tobten. Den letzten Teil des Programms wollten  Hildeund ihr Verehrer 
dann lieber unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden lassen,  wofür das Publikum  natürlich  Verständnis hatte. Mit tosendem  Beifall
verabschiedete es die beiden Saarländer Originale, die kein  Auge  trocken gelassen hatten. (sök)

Stepptanz zum "Radieschen"-Marsch                                                                        Darmstädter Echo, 13.2.03
Revue - Alice Hoffmann und Detlev Schönauer begeisterten das Publikum im ausverkauften Reinheimer Hofgut mit Humor aus
dem Saarland
von Marcel Mandel
REINHEIM.  "Wann gehen Politiker zur Toilette?" Für den Bistroinhaber Jacques  ist das ein ebenso  bewegendes Problem wie  die Frage,
"stellt sich Roland Koch gemeinsam mit  anderen vor die Rinne,  um sein Wasser abzuschlagen?"  Jacques kann sich das jedenfalls nicht
vorstellen. Denn: "wo sind dann die BodyGuards?"  Es  sind die  alltäglichen Widrigkeiten,  mit  denen  er sich da herumschlägt: auf seine
Fragen weiß dashalb auch seine Partnerin Vanessa Backes keine Antwort. Als sie noch  gemeinsam  mit  Heinz Becker  auftrat,  war  sie
als  "es  Hilde"  landauf,  landab  bekannt.  Aber  heute  hat  sie  mehr  zu  sagen  als  damals. Es sind  Sätze wie  "es gibt einen Frauen-
überschuss,  weil  es mehr zum Putzen als zum Denken gibt!"  Am Dienstag  und am  Mittwoch waren  Jacques  und Vanessa, die Kunst-
figuren von Alice Hoffmann und Detlev Schönauer,  im  Hofgut Reinheim zu Gast.  Hoffmann  und  Schönauer  präsentierten dabei  weniger
Kabarett und mehr eine Revue. "Ei, Sie hugge jo schunn do?",  fragte sich verwundert Vanessa,  als sie in den Saal kam:  die Saarbrücker
Mundart ist  gewöhnungebedürftig.  Doch  es  könnte  noch  schlimmer  kommen: "Verstehen  Sie  den  Saarlouiser Dialekt?  Das  ist  wie
Abenteuer-Urlaub",  wird  das  südhessische  Publikum  aufgeklärt.  Und  außerdem  übersetzt  Jacques  alle  kritischen Begriffe  aus dem
Bundesland, in dem alles  ein  bisschen  kleiner  ist.  Im  Saarland  duzen sich  nach Aussage  von Vanessa Backes  und ihrem  Wirt  die
Menschen denn auch schneller als anderswo.  Das tun sie nicht nur,  weil sie sich ständig über den Weg laufen,  sondern auch,  weil man
dort angeblich die Vornamen besser behalten kann.  Noch etwas ist zu lernen:  Vereine soll es im Saarland  geben wie Sand an der Saar -
"Gesangvereine für Leute,  die gern singen möchten,  und  Taubenvereine  für  Leute, die  gern  hören  möchten".   Aber  auch  Jacques ist
lernfähig:  er erfährt vom Publikum,  dass der saarländische "Laaf-Dabber"  ("lauf schnell") auf gut hessisch "Dünnschiss" heißt.  Die Stadt
Reinheim  hätte an diesem Abend  sicher weit mehr Karten verkaufen können.  Das  liegt vor  allem  an der Beliebtheit von Alice Hoffmann:
Die Zuschauer kreischen vor Vergnügen, sobald sie die Bühne betritt. Auch an diesem Abend zog sie  alle  Register: Bei  einer  Gesangs-
einlage,  als  ihre  Vanessa Backes das hohe  "C"  so scharf  traf,  dass die Gläser auf den Tischen vibrierten.  Oder als  Jacques auf dem
Klavier den  "Radieschen-Marsch"  von Johann  Strauß  anspielte,  der  eigentlich  als  Redtzky-Marsch  bekannt  ist: Vanessa  began  zu
steppen, und es brauste Applaus auf,  so dass man die klackernden Schuhe  bald nicht  mehr hörte.  Die  Kunstfigur  hat  für  diese Revue
neue Facetten dazubekommen. Aber am besten ist sie immer noch als saarländische  Hausfrau,  denn  zwischen  deren  derben  Späßen
blitzt manch tiefe Einsicht auf wie: "wenn immer nur  der Klügere nachgibt, wird die Welt bald von Dummschwätzern beherrscht."

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