Wird man älter, werden immer mehr Erinnerungen an die "Gute alte Zeit" wach: als  die Welt  noch ordentlich in  "gut"  und
"böse" eingeteilt war,  als es noch richtig gute Musik gab und als die Welt scheinbar noch in Ordnung war. 

An diese Zeit erinnern Detlev Schönauer als "Jacques' Bistro" und der Musiker und Entertainer Roland Helm in  ihrem  kurz-
weiligen Musik- und Kabarett-Happening "Summer of Love".

Der Blick geht dabei von der "Bridge over troubled water" bis hoch "über die Wolken" und wenn dann noch "Marmor, Stein
und  Eisen  bricht", egal ob "Yesterday" oder in "San Francisco" -  es  werden schöne musikalische Erinnerungen wach,  bei
dem sich das Publikum gerne mit einbringen darf.

Kabarettbeiträge zur und auch aus der "guten alten Zeit", in der vermeintlich noch alles in Ordnung war runden den Ausflug
in die Vergangenheit ab.
 
Foto - Dirk Guldner
   Mitmachen, mitsingen, Musikwünsche äußern    ist nicht nur erlaubt,
   sondern auch gewollt…
   Kommt alle und feiern den "Summer of Love"
Bild kann durch Doppelklick
größer angezeigt werden.
 
Fotos:Kerstin Krämer  
Erinnerungen an die gute alte Zeit, als alles besser war
Von nibu

Roland Helm und Detlev Schönauer haben am Mittwoch erstmals ihr neues Kabarettprogramm "Summer of Love" aufgeführt.
Das Publikum im alten Bahnhof in Püttlingen war von den beiden Alt-Hippies begeistert. (Veröffentlicht am 18.08.2014)

Püttlingen/Mettlach. Fahrgäste kommen nicht mehr in das Backstein-Gebäude des alten Bahnhofs in Püttlingen.  Aber warum
ist das  Fachwerkhäuschen heute mit Leuten zwischen  40 und 70 Jahren bis auf den letzten Stuhl gefüllt?  Roland Helm  und
Detlev Schönauer  stellen  ihr  neues  Kabarett  "Summer of Love"  vor.  Die  Idee:  Beide gehen auf ein Kreuzfahrtschiff,  um
Leute zu bespaßen: "Wir sollen Musik machen, dann trinken die mehr.",

Roland Helm  gibt  sich  als  junggebliebenen  Rocker,  und Detlev Schönauer  tauscht seine schwarze Baskenmütze erst mal
gegen eine "Hippie-Cappie" in  Jamaika-Farben.  Dann  erinnern  sie  sich  an  früher.  An  die  Hippie-Zeit  und  die Zeit  des
Rock 'n' Roll, in der alles besser war. Die erste Liebe, die erste Freundin, das erste Mal ... Das Publikum ist sichtlich amüsiert.
Auch mit den Evergreens der 60er und 70er an Gitarre und/oder Klavier treffen sie den Nerv der Zuhörer. "House of the Rising
Sun", "Scarborough Fair" und "Rock around the clock". Das Publikum ist hingerissen.  Aber  auch  über  die  unzerbrechliche
Liebe singen die beiden ("Marmor, Stein und Eisen bricht"), über  gestern ("Yesterday") oder  ferne Städte  ("San Francisco").
Dazwischen erzählen  sie von damals.  "Ich hatte ein bisschen Sex,  keine Drugs und viel Rock 'n' Roll",  erinnert sich Roland
Helm.

In der Pause hört man begeisterte Stimmen: "Das haben wir früher immer bei den Studentenpartys gehört." Viele schwelgen
nach in Erinnerungen und summen "Take me Home" oder "Let it be" vor sich hin, als sie sich auf den Heimweg machen.

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